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09.08.2006

Ad-hoc-Mitteilung der Deutsche Telekom AG gemäß § 15 WpHG


Deutsche Telekom setzt Umsatz- und Ergebnisplanung neu an


Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat in einer Klausurtagung im Rahmen des diesjährigen Planungsprozesses unter Hinzuziehung von Gremien des Aufsichtsrates intensiv die Erwartung an die Entwicklung des Konzerns im weiteren Jahresverlauf diskutiert.


Ausgangspunkt der Analysen ist das aktuell äußerst wettbewerbsintensive Marktumfeld in Deutschland. Über alle drei strategischen Geschäftsfelder zeichnet sich ab, dass sich insbesondere der Preisdruck stärker als zuletzt erwartet entwickeln wird.


Basierend auf diesen neuen Erwartungen wurden daher die Planungen der drei strategischen Geschäftsfelder und des Konzerns überprüft. Als Ergebnis dieser Prüfung wird für das Geschäftsjahr 2006 und das folgende Jahr die Planung mit folgenden Eckpunkten neu angesetzt:


Die Erwartung für den Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2006 wird von bislang 62,1 Mrd. Euro bis 62,7 Mrd. Euro auf nun 61,5 Mrd. Euro bis 62,1 Mrd. Euro gesenkt. Im kommenden Jahr soll der Umsatz weiter moderat steigen.


Der Rückgang der hochmargigen Umsätze im Inland führt zu einer Reduzierung der Erwartung für das bereinigte EBITDA im Geschäftsjahr 2006 auf 19,2 Mrd. Euro bis 19,7 Mrd. Euro. Die bisherige Erwartung lautete auf 20,2 Mrd. Euro bis 20,7 Mrd. Euro. Für das Jahr 2007 wird ein bereinigtes EBITDA in der Größenordnung des Jahres 2006 erwartet.


Der Konzern wird die finanztechnische Steuerung künftig stärker auf die Cash-Flow-Generierung ausrichten. Der Rückgang des bereinigten EBITDA soll dabei durch Anpassungen bei den Investitionen kompensiert werden. Für das Jahr 2006 erwartet der Konzern einen Free Cash-Flow vor Ausschüttung von mindestens 5 Mrd. Euro, der im folgenden Jahr auf mindestens 6 Mrd. Euro steigen soll. In beiden Werten ist ein Betrag von jeweils rund 1 Mrd. Euro für das laufende Personalabbau-Programm bereits berücksichtigt.


Für das Geschäftsjahr 2006 beabsichtigt der Vorstand, dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende zumindest auf Vorjahreshöhe von 0,72 Euro je Aktie vorzuschlagen.


2006 in Mrd. EuroUmsatzUmsatzBereinigtes
EBITDA
Bereinigtes
EBITDA
Erwartungaltneualtneu
Breitband/ Festnetz24,8 – 25,224,6 – 25,09,4 – 9,68,8 – 9,0
Mobilfunk31,9 – 32,331,9 – 32,310,0 – 10,29,8 – 10,0
Geschäftskunden13,4 – 13,612,6 – 12,81,5 – 1,61,2 – 1,3
Konzern62,1 – 62,761,5 – 62,120,2 – 20,719,2 – 19,7

Diese AdHoc-Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch die Faktoren, die in den Abschnitten "Forward-Looking Statements" und "Risk Factors" des bei der U.S. Securities and Exchange Commission auf Form 20-F eingereichten Berichts des Unternehmens beschrieben sind.

Zu den relevanten Faktoren zählen auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Die Deutsche Telekom führt keine Überleitung der bereinigten EBITDA-Guidance zu GAAP-Kennzahlen durch, da dies einen unangemessenen Aufwand bedeuten würde. Die Deutsche Telekom macht grundsätzlich keine Vorhersagen zu den tatsächlichen Auswirkungen zukünftiger Sondereinflüsse auf Grund deren Unsicherheit. Sondereinflüsse und Zinsen, Steuern und Abschreibungen (einschließlich Verlusten aus Wertminderungen) können sich erheblich auf das Unternehmensergebnis auswirken. Zu den Anpassungen, die zur Feststellung der bereinigten EBITDA für 2006 und 2007 vorgenommen werden müssen, zählen u. a. die Kosten der per-sonalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen des Konzerns, die nach Schätzungen der Deutschen Telekom insgesamt Aufwendungen in Höhe von ca. 3,3 Mrd. führen werden.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Non-GAAP-Kennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cash-Flow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Non-GAAP-Kennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zu Grunde. Weitere Informationen zur Erläuterung dieser Begriffe finden sich im Kapitel "Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen" in diesem Bericht, das auch auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.de) unter "Investor Relations" eingestellt ist.


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