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T-City.de

One Company total! in der T-City Friedrichshafen

23.07.2010

Reinhard Clemens und Niek Jan van Damme trafen sich in der T-City Friedrichshafen zu Hintergrundgesprächen mit Journalisten der führenden Wirtschafts- und Fach-Zeitschriften. Zur Halbzeit des 2007 ins Leben gerufenen Projektes wird das Interesse der medialen Öffentlichkeit immer größer.

"Einbrecher müssen sich warm anziehen", erklärt die Zukünftler-Familie.

"Einbrecher müssen sich warm anziehen", erklärt die Zukünftler-Familie.


T-City ist ein breit angelegtes Gemeinschaftsprojekt der Telekom mit Bürgern, Unternehmen und anderen öffentlichen und privaten Organisationen aus Friedrichshafen. Die Stadt am Bodensee hatte zuvor den T-City Wettbewerb gewonnen und wurde am 21. Februar 2007 zur T-City gekürt. Das Gemeinschaftsprojekt will zeigen, welche Nutzen und Mehrwerte innovative Informations- und Kommunikationstechnologien bereits jetzt erzeugen und welche Chancen und Nutzenpotenziale in ihnen noch liegen, beispielsweise durch technische Vereinfachungen, Zeit- und Geldersparnisse oder Ressourcenschonung.


Mit T-City will die Telekom eine neue Form des nachfrageorientierten Innovationsmanagements erproben, die über den angebotsorientierten Ansatz der Entwicklung und Markteinführung neuer Technologien hinausgeht. Nutzergruppen sollen hier von vornherein involviert werden. Die Projekte machen die Stadt im Dreiländereck zur fortschrittlichsten deutschen Gemeinde im Bereich ICT.


Für die Telekom unter Projekt-Schirmherr Reinhard Clemens ist T-City mit all seinen Teilbereichen zukunftsweisend.


Rechtsverbindliche E-Mails
Schon bald Gegenwart ist die De-Mail. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnerunternehmen hat das Bundesministerium des Inneren (BMI) die Entwicklung von De-Mail koordiniert, damit elektronische Nachrichten vertraulich und fälschungssicher verschickt werden können. E-Mails sind damit so rechtsverbindlich wie Einschreiben. Unternehmen, private Nutzer und Behörden können künftig auch sensible Daten per Internet verschicken. Gespart wird somit in erster Linie Geld, aber auch Zeit.


Das T-City-Projekt HomeNetwork 2.0 ging am 1.Juli an den Start. In den Haushalten können elektronische Geräte vernetzt und standortunabhängig und zentral gesteuert werden.


"Wenn ich im Wohnzimmer ein komisches Geräusch höre, kann ich mit einem Schalter vom Bett aus alle Lichter einschalten. Einbrecher können sich jetzt warm anziehen", so Jan von der Decken, einer der ausgewählten "Zukünftler" die einige Lösungen innerhalb des Projektes testen und bewerten dürfen.


Intelligente Stromzähler helfen sparen
Der Haushalt der Familie von der Decken ist auch mit intelligenten Stromzählern ausgestattet. Durch Smart Metering werden Daten per Funk oder DSL an den Energieversorger gesandt. Eine Software verarbeitet diese Informationen und stellt sie dem Nutzer in einem personalisierten Internetportal zur Verfügung. "Ich sehe, welche Geräte wie viel Strom ziehen und kann meine Energiebilanz so beeinflussen." In diesem Zusammenhang ist auch der Aufbau eines intelligenten Stromnetzes (Smart Grid) geplant.


"KindergartenOnline" ist ein webbasiertes Informationsportal, das T-City gemeinsam mit Vertretern der Kindergärten entwickelt hat. Alle Betreuungseinrichtungen der Stadt sind an die Cloud-Computing-Lösung angeschlossen, die in Zusammenarbeit von T-Systems und der Stadt Friedrichshafen entwickelt wurde. Die Organisation der Kindergärten, besonders die Prozesse rund um die Vergabe aller Betreuungsplätze wird genauso erleichtert wie die Auswahl der KiTa und die Anmeldung der Kinder.


Der Trend zu einer immer sichereren und wirtschaftlicheren Anbindung an die sogenannte public cloud eröffnet der Telekom neue Wirtschaftsfelder.


Andreas Brand, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen, stand dem Projekt T-City anfangs zweifelnd gegenüber: "Ich habe das Projekt von meinem Vorgänger übernommen und konnte zuerst wenig damit anfangen." Mittlerweile kennt Brand das Projekt und ist von seinen Vorteilen überzeugt: "Wir haben sogar schon Anfragen aus Taiwan für einzelne Projekte bekommen. Ich leite das dann an die Telekom weiter. Die haben die Technik und die finanziellen Möglichkeiten. Denn eins ist klar: Ohne das Geld, das die Telekom hier in dieses Projekt steckt, wären wir eine Stadt, wie jede andere und nicht innovativ und zukunftsweisend wie heute."

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